Hergershausen – Radtour zur Langfeldsmühle

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Eine wunderschöne kleine Radtour, leicht mit radfahrtüchtigen Kindern zu bewältigen, führt durch das abwechslungsreiche Naturschutzgebiet „Hergershäuser Wiesen“ zur malerischen Langfeldsmühle am Ortsrand von Hergershausen. Startpunkt könnte der Altheimer Bahnhof sein, der etwa auf der Hälfte der Bahnstrecke Darmstadt-Aschaffenburg liegt. Von hier aus geht es los in Richtung Spargelhof Fieres, nachdem die L3095 überquert wurde. Vor dem Spargelhof (Auf dem Sand 4, 64839 Münster) wird links abgebogen und hier beginnt das 400 Hektar große Naturschutzgebiet, in dem sich unzählige Tierarten angesiedelt haben. Mit großem Engagement hat der Naturschutzbund Münster hier eine Vorrichtung für Storchennester, ein Insektenhotel, viele Nistkästen, Informationstafeln und Beobachtungsposten errichtet. So können Ausflügler, ausgestattet mit Fernglas und Lupe, je nach Jahreszeit zahlreiche Vogel-, Insekten- und Pflanzenarten, aber auch mit etwas Glück Füchse, Kaninchen und Dachse beobachten.

Vorbei an Bauernhöfen und Gärten, in denen es in allen Farben prächtig blüht, gelangen die Radler an den Ortsausgang von Hergershausen. Die Baumbank der stattlichen Kastanie ist Treffpunkt der älteren Generation von Hergershausen für ein kurzes Schwätzchen. Hier wie an vielen anderen Stellen auf dem beschriebenen Weg können im Herbst braunglänzende Kastanien gesammelt werden. Weiter geht es in auf dem Radweg in Richtung Eppertshausen. Kurz vor der Überquerung des Bächleins Semme lohnt es sich, solange sie noch blühen, einen Abstecher nach rechts zum „Winter`s Rosengarten“ zu machen. Einfach die K183 überqueren und in die Rodgaustraße fahren. Der Garten liegt gleich linker Hand und ist ausgeschildert. Rosen in allen Größen und Farben leuchten und duften den Besuchern entgegen. Auch viel Getier wie Gänse, Hühner und Ziegen gibt es auf dem kleinen Weg zu sehen.

Collage_Rosengarten

Wieder zurück auf dem Fahrradweg vorbei an einem Reiterhof ist die Einkehrmöglichkeit „Langfeldsmühle“ an dem Flüsschen „Gesprenz“ schnell erreicht. Hier kann man sich im gemütlichen Biergarten unter einem schönen Nussbaum oder im urigen Hof zünftig hessisch mit „Äppler“ und Handkäs` mit Musik stärken oder Kaffee und selbstgebackenen Kuchen genießen. Natürlich gibt es auch viele andere Speisen und Getränke. Im heimeligen Gastraum der Mühle finden etwa 35 Personen Platz. Erst seit Mai 2012 hat der von Familie Winter betriebene Landgasthof geöffnet. Die ehemaligen Ställe wurden aufwendig umgebaut und können auch für private Feiern gemietet werden. Wichtig ist es, sich vor einer Tour dorthin über die Öffnungszeiten auf der Homepage zu informieren. Zurzeit hat die Mühle nur von Freitag bis Sonntag, dafür aber ganzjährig, geöffnet.

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